Praktikantenaustausch
Auch in diesem Jahr ging es über die Grenzen hin und her,
„Praktikantenaustausch“ mit dem Pays de Gallie. Es
ist ermutigend zu sehen, wie dieses Angebot immer wieder und
immer mehr angenommen wird. Um Ihnen einen kleinen Eindruck von
den Erfahrungen der Jugendlichen zu vermitteln, ein Ausschnitt
aus den Praktikantenberichten:
So schreibt Jessika Nilsson:
Zwischen dem 9. und 24.07.2007 war ich in unserer Partnerstadt
Saint-Nom-la-Bretèche, um mein Französisch zu
verbessern, nette Kontakte in Frankreich zu knüpfen und die
französische Kultur besser kennen zu lernen. Diese drei
Sachen sind wirklich gelungen und meine Erwartungen sind mehr als
übertroffen worden. Die Zeit mit meiner Gastfamilie war sehr
angenehm und die Arbeit im Jugendzentrum, im MLC, hat mir sehr
viel Spaß gemacht. Ich habe meine
Französischkenntnisse stark verbessern können und eine
neue Leidenschaft für Frankreich und Paris entdeckt. Ich
möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die mir diese
Zeit ermöglicht haben und kann es jedem Jugendlichen aus
Rösrath empfehlen, sich auch für ein Praktikum in
unseren Partnerstädten zu bewerben.
Axel Conradsson:
Vom Juli 2007 werde ich eine sehr schöne Erinnerung
behalten. Einen Monat lang wollte ich in Deutschland leben, um
mein Deutsch zu verbessern und dank der Partnerschaft konnte ich
dann ein sehr interessantes Praktikum in einem deutschen
Unternehmen machen, im Wöllner-Stift in Hoffnungsthal. Dies
waren zwei gute Gründe, meine kleine Heimatstadt
Crespières zu verlassen! Gerne möchte ich Familie
Porten für ihre außergewöhnliche Gastfreundschaft
danken und Herrn Gheno, dem Geschäftsführer des
Wöllner-Stift, der mir viel seiner privaten Zeit gewidmet
hat. Schon jetzt freue ich mich auf dem nächsten Besuch in
Hoffnungsthal; ich möchte noch mehr erfahren über diese
Stadt im grünen Bergischen Land und auch über das nahe
Köln. Besonders möchte ich geknüpfte Verbindungen
pflegen und neue aufnehmen. Mein Aufenthalt hat mir viel
Interessantes und Neues geboten; die gewonnenen Erfahrungen
möchte ich nicht missen!
Heike Kleinschmidt:
Meine Sommerferien 2007 habe ich – was eine große
Chance war – in Rösraths Partnerstadt verbracht: in
Saint-Nom-la-Bretèche habe ich ein Praktikum gemacht. Zum
Arbeiten oder eher, um Französisch zu sprechen, war ich in
einem Fitnessclub gelandet, einem Sportcenter oder wie auch immer
man „Gym“ übersetzen möchte. .Es
heißt ENERGIE FORME. Das kleine Gebäude im Centre
Commercial an der großen Departementstraße 307 fand
ich offen und sympathisch. Meine Kollegen waren Idriss, Marie,
Aline und François und sehr freundlich! Idriss ist der
Patron. Er hat das Fitnesszentrum vor circa zwei Jahren gekauft.
Er ist also der Eigentümer und außerdem Sportlehrer
wie alle seine Kollegen/innen auch. Ich durfte an allen Kursen
teilnehmen, wenn ich wollte. Ansonsten habe ich viele
„Classements“ gemacht, das heißt, Dokumente wie
Rechnungen in Ordnern sortiert und aufgeräumt. Außer
dass ich Spaß hatte, habe ich einiges über Sport,
Gesundheit und Muskulatur gelernt. Ich habe besonders viel mit
Kunden gesprochen, was interessant und auch wichtig war. Deswegen
hat mich das gesamte Praktikum begeistert! Dadurch, dass viele
Franzosen auch die großen Ferien nutzen, habe ich bei drei
verschiedenen Gastfamilien gewohnt, und kann sagen, dass dies im
Endeffekt keineswegs besonders schlimm, sondern interessant und
„très sympathique“ war, wie ich auf
Französisch sagen würde. Dies alles hat dazu
beigetragen, dass mein Aufenthalt dort sehr ausgefüllt,
spannend, einfach schön oder „vraiment sympa“
war, wofür ich dankbar bin.
Weitere Beiträge der 9.
Ausgabe 2007
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