De DOZE
Jugendfreizeitstätte in Veurne
Sommer 2006 - zwei Mitglieder des Rösrather YOUgendparlaments und der
pädagogische Vertreter Holger Wondratschek machten sich auf, fremde Länder
und ihre Kulturen zu erforschen. Ihr erstes Ziel: Brüssel, die 142.000- Einwohner
starke Hauptstadt des Landes und Sitz des Europaparlaments. Brüssel hat
Touristen viel zu bieten. Angefangen beim Männeken Pis über zahlreiche
historische Gebäude bis hin zu unzähligen Chocolatiers und Souvenirläden.
Auf unserer Exkursion besuchten wir das historische Gerichtsgebäude und
die Innenstadt, um unsere Portemonnaies zu erleichtern und einige der
lokalen Spezialitäten zu probieren. Danach mussten wir uns noch um Verpflegung
und ein Nachtlager in der Nähe von Veurne kümmern. Ein Supermarkt war schnell
gefunden, doch der Campingplatz lag etwas versteckt und so wurde es bereits dunkel,
als wir unsere Zelte aufschlugen.
Der nächste Tag sollte dem Kennenlernen der Partnerstadt Veurne und ihrer
Menschen und Geschichte gewidmet werden.
Nach einem frühen Erwachen aus einer etwas kurzen Nacht genossen wir den
sonnigen Morgen bei einem ausgiebigen Frühstück. Das erste Tagesziel war die
ortsansässige Jugendfreizeitstätte, genannt: "De DOZE"...
"De DOZE"
bietet ihren jugendlichen Besuchern großzügige, überdachte Aufenthaltsmöglichkeiten
und ausgedehnte Außenanlagen, einen Basketballplatz, einen Spielplatz, eine
Dirtbikestrecke sowie eine große Wiese. Die überdachten Aufenthaltsmöglichkeiten
bestehen aus zwei Gebäuden, dem Haupthaus, in dem sich die Verwaltungsräume
sowie ein großer und ein paar kleinere Gruppenräume befinden. In einem etwas
entfernter liegenden Neubau sind noch drei zusätzliche Gruppenräume für die
verschiedenen Alters-klassen. Abgesehen von diesen Dingen bietet die "DOZE"
auch zahlreiche Party- und Ferienangebote für Kinder und Jugendliche der
verschiedensten Altersgruppen. So war zum Beispiel, als wir ankamen, gerade eine
Gruppe 10-12-Jähriger versammelt, die sich wenig später auf eine dreitägige
Radtour begab. Alles in allem ist die "DOZE" ein sehr beeindruckendes
und recht modernes Jugendzentrum.

Soweit wir das beurteilen können, existiert eine gute Jugendarbeit in Veurne,
wodurch der große Andrang auf die dortigen Angebote zu erklären wäre.
In unserem Gespräch merkten wir, dass sich der Leiter der "DOZE" Peter de
Beir eine enge Zusammenarbeit im Hinblick auf einen Jugendaustausch mit der
Partnerstadt Rösrath sehr gut vorstellen kann.
Nach der ausführlichen Führung durch "De DOZE" trafen wir uns mit
einem weiteren Ortsansässigen. Wir erhiel-ten eine sehr interessante Führung durch
die historischen Gebäude der Altstadt und einen Überblick über die gesamte
Geschichte der Stadt, welche nicht gerade einseitig ist. Doch bevor es losging,
wurden wir von Herrn Johan den Baes vom Kulturamt und dem zuständigen
Beigeordneten der Stadt im alten Gerichtssaal mit einem Gläschen Sekt empfangen.
Danach ging es nach einer sehr großzügigen Bewirtung durch die Angestellten des
Rathauses zu einer speziellen Führung durch den historischen Stadtkern. Zurzeit
unseres Besuches bereitete sich die Stadt gerade auf den Besuch einer noch
wichtigeren Gruppe vor, auf den des belgischen Königshauses. Zu diesem Anlass
gab es im Rathaus eine Sonderausstellung zum belgischen Königshaus. Nach diesem
sehr produktiven Tag ließen wir das Ganze dann noch abends gemütlich beim Grillen
ausklingen.
Wir besprachen die Eindrücke des Tages und versuchten Ideen zu entwickeln, wie
zukünftige Kontakte Jugendlicher aus Veurne und Rösrath gestaltet werden könnten.
Am nächsten Morgen machten wir uns dann auf die Heimreise mit einem kleinen Umweg
über Frankreich, verbunden mit ein bisschen "Nordseebaden" und "Frisbeespielen".
Nach diesem insgesamt sehr erfolgreichen Partnerschaftsausflug arbeiten nun "De DOZE"
und das Rösrather YOUgendparlament an einem kleinen Ferienprogramm, das einen
gegenseitigen Städtebesuch beinhalten soll.
Malte Gekat und Moritz Kirchner
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Ausgabe 2007
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Veurne
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