Bergische Landeszeitung 16.10.2006

Gelebte Städtepartnerschaften
Neue Ausgabe des „Partnerschaftsjournals“ - Diskussionsforum im November
von Georg Geist

Rösrath. Das Partnerschaftskomitee der Stadt Rösrath hat jetzt die
neue Ausgabe des gut eingeführten Partnerschaftsjournals vorgelegt.
Vorsitzender Rainer Mauer zieht darin wiederum eine positive Bilanz der Partnerschaften in Belgien
und Frankreich, angefangen von gegenseitigen Familienbesuchen über sportliche Wettbewerbe
und wechselseitige Chorkonzerte bis hin zum Künstler- Schüler- und Praktikantenaustausch.
25 Jahre Schulbegegnungen feierte in diesem Jahr die Realschule Rösrath zusammen
mit dem Collége des roseaux in Illkirch/Elsass.
Auch dieses Ergebnis wurde im neuen Journal festgehalten. - „Vom Kindergarten bis zum Abi“
lautet das Thema der Praktikantenarbeit von Lea van Issum, die einige Wochen bei einer
Partnerfamilie in Chavenay verbrachte, um das französische Schulsystem zu studieren und im
„Journal“ darüber zu berichten.
An der Kasse eines Supermarktes in Saint-Nom-la-Bretèche erweiterte Titus van Issum seine
französischen Sprachkenntnisse. Am meisten beeindruckt habe ihn der Einkauf auf dem „größten Markt Europas“
für Obst, Gemüse, Käse und Fleisch, in Rungis. Dabei habe er sogar gelernt, wie man
auf Französisch einen Preis herunterhandelt. Gemeinsam mit 60.000 Franzosen erlebte er
das WM-Endspiel.
Über die diesjährige Büßerprozession im flandrischen Veurne berichtet im „Journal“ das
Komiteemitglied Klaus Baldus. Über das Partnerschafts-Golfturnier in Feucherolles schreibt der Rösrather
Bernard Lainè.
Auch die beiderseitigen Künstler-Begegnungen und deren Ausstellungen wurden nicht vergessen.
Rainer Mauer: „Vorrangiges Ziel dieser Begegnungen ist es, das facettenreiche
Netzwerk bürgernah weiterzuentwickeln.“
Mündliche Berichte von Teilnehmern dieser Begegnungen wird es beim „4. Deutsch-Französischen Dialog“
am Freitag, 24. November, 19 Uhr im Bürgerforum Hoffnungsthal geben. Dann sind alle
Freunde der Rösrather Städtepartnerschaften herzlich eingeladen. Infos unter Telefonnummer
(02205) 802306.
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