Praktikum im Pays de Gallie
Zunächst möchte ich mich ganz besonders bei Monsieur
Léger und Herrn Mauer dafür bedanken, dass sie mir
sehr kurzfristig vor den Sommerferien eine Praktikumsreise ins
„Pays de Gallie“ ermöglicht haben.
Somit begann am 8. Juli 2007 meine Frankreichreise am Kölner
Hauptbahnhof. Nach 4 Stunden Fahrt kam ich im „Gare du
Nord“ in Paris an. Dann machte ich mich auf die Suche zu
meinem nächsten Ziel, „Châtelet les
Halles“. Dort angekommen, hieß es schon wieder
umsteigen, Richtung „Saint-Germain-en-Laye“.
Endlich war ich am Ziel und meine Gastfamilie, Familie
Hoffmeister, erwartete mich bereits. Nach einem schönen
Abendessen im Kreise der Familie, verbrachte ich die erste Nacht
in Frankreich.
Am nächsten Tag begann mein großes Abenteuer als
Praktikantin. Ich durfte im „Supermarché G20“
der Familie Souquet arbeiten und somit meine Sprachkenntnisse
verbessern. Dabei lernte ich an der Kasse viele nette Franzosen
kennen, die auch als Kunden sehr nett und hilfsbereit waren.
Kleine Sprachhindernisse waren somit kein Problem, da mir jeder
freundlich weiterhalf. Bevor ich am Mittag in den
„Supermarché“ fuhr, ging ich oft mit Ines,
meiner Gastschwester, zum Bummeln nach
„Saint-Germain-en-Laye“. Abends unternahmen wir
häufig etwas mit ihren Freunden. Höhepunkt meiner
ersten Urlaubswoche war Samstag, der 14. Juli. Am Abend fuhr ich
mit meiner zweiten Gastfamilie, Familie Souquet, in den
Schlosspark von Versailles, um dort zu erleben, wie in Frankreich
jedes Jahr der Nationalfeiertag gefeiert wird. Ich erlebte ein
wunderschönes Feuerwerk sowie viele andere Attraktionen. Es
war ein toller und aufregender Abend und ein einmaliges Erlebnis
für mich. Am Sonntag überraschte mich meine Gastfamilie
mit einem Ausflug nach Paris. Wir fuhren über die
„Champs Éllysées“, eroberten den
Eiffelturm (natürlich zu Fuß) und besichtigten zum
krönenden Abschluss noch „Notre Dame“. Im Laufe
der Woche habe ich oft zusammen mit meiner Gastschwester Lucy
französisch gekocht.
Am Freitag machten wir eine kleine Landpartie zu den Gärten
von Claude Monet. Dabei fuhren wir entlang der Seine durch viele
kleine typisch französische Dörfer bis Giverny. Am
letzten Abend kochten wir nach ausgiebigen Einkäufen auf dem
Markt gemeinsam mit Familie Hoffmeister, um dann Punkt 12 in
meinen 16. Geburtstag hineinzufeiern. Nach einer kurzen Nacht
hieß es dann Abschied nehmen und die Rückfahrt
Richtung Rösrath antreten. Damit ging mein fast
2-wöchiger Aufenthalt in Frankreich zu Ende, ein
wunder-schönes und unvergessliches Erlebnis, mit vielen
neuen Freundschaften und Spracherfahrungen.
Auf diesem Wege möchte ich noch einmal meinen herzlichen
Dank an alle französischen und deutschen Freunde der
Partnerschaft ausdrücken, die mir diese vielfältigen
Erfahrungen in Frankreich ermöglicht haben.
Rebecca Fehn

Weitere Beiträge der 11.
Ausgabe 2008
|

|